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Kaufkriterien Videobeamer
Der Beamer ist ein Projektionsgerät mit dem man Bilder oder Filme von einem Computer, DVD-Spieler oder Satellitenreceiver auf eine Wand oder eine Leinwand projiziert. Durch den Anschluss des Computers können somit, ohne zusätzlichen Aufwand, Daten, Filme, Software oder ähnliches vorgeführt werden. Die Skala reicht von fest installierten Hochleistungsprojektoren bis zu sehr kleinen Geräten für den mobilen Einsatz. Die Preise für Projektoren können sich ändern. Neue Produkte sorgen für Preisanpassungen. Generell sind Beamer allerdings recht günstige Geräte. Die jeweils aktuellen Preise findet man immer bei einem der gängigen Preisvergleiche. Dieser Kaufberater wird Ihnen helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Beim Kauf eines Beamers sollte auf folgendes geachtet werden :

Das Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis ist ein Messwert, um den maximalen relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Er beschreibt die Fähigkeit des Projektors, ein kontrastreiches Bild zu erzeugen.

Die Auflösung

Die Auflösung: wird in Pixeln (Breite x Höhe) angegeben. Sie bildet die Grundlage für Detailauflösung und Bildschärfe. Bei Büroanwendungen sollten Sie darauf achten, dass sich die Auflösung des Projektors nach der Auflösung der Datenquelle richtet. Projektoren können nur bei einer Einstellung ein wirklich klares und scharfes Bild liefern. Andere Auflösungen werden interpoliert (hochgerechnet). Die Bilder wirken unscharf . Wer also den Beamer überwiegend im Büro betreiben wird um Präsentationen vorzuführen, sollte die Auswahl der möglichen Geräte nach der Auflösung eingrenzen, wobei man sich an der Auflösung des eignen Bildschirms orientieren kann. Wird eine Beamer mit geringerer Auflösung eingesetzt, müsste dies beim Erstellen der Präsentation berücksichtigt werden. Beim Heimkino liegen die Dinge etwas anders. Das Fernsehbild stellen solche Projektoren am besten dar, deren Auflösung nahe an der PAL-Norm liegt (704 mal 576 Punkte). Hier bieten sich Geräte mit 800 mal 600 Punkten (SVGA) Auflösung an. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Projektoren zwischen dem normalen 4:3-Fernsehformat und dem 16:9-Breitbildformat wechseln können. 16:9 ist vor allem dann wichtig, wenn viele DVDs betrachtet werden sollen. Soll der Beamer auch oder hauptsächlich Dias and die Wandwerfen, sollte die Auflösung sich an der Auflösung der Digicam orientieren. Bei zu geringer Auflösung gehen sonst Details verloren. Ist der Einsatzzweck nicht ganz klar oder wechselnd, sollte man tendenziell auf höhere Auflösungen gehen. 1024 x 768 Pixel ist auf jeden Fall zu empfehlen, da anamorph aufgezeichnete Filme auf DVD sich erst ab dieser dieser Auflösung fast ohne Verluste darstellen lassen. Inzwischen gibt es DLP-Chips, die für PAL optimiert sind (z.B. der Matterhorn-Chip). Es gilt: Je höher die Auflösung eines Digital-Projektors, desto kleiner die Pixel und desto kleiner der Pixelabstand und damit weniger Fliegengittereffekt (v.a. bei LCD-Projektoren). Deshalb kann mit zunehmender Auflösung der Betrachtungsabstand reduziert werden. Erste HDTV-taugliche Projektoren mit einer nativen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten sind inzwischen auf dem Markt.

Die Helligkeit

Maßstab für die Helligkeit sind ANSI-Lumen, mit denen die Lichtstärke auf der Projektionsfläche gemessen wird. Zum Vergleich: Eine 100-Watt-Birne hat etwa 1350 Lumen. Heimkinobeamer haben Lichtwerte um 1000 Lumen und Kontrastwerte von bis zu 10 000:1, tageslichtfähige Beamer sind mehr als doppelt so hell, haben aber nur Kontrastwerte um 2000:1.

Die Geräuschentwicklung

Was die Geräuschentwicklung der verschiedenen Geräte betrifft, gibt es erhebliche Unterschiede. Die vor allem durch den Lüfter verursachte Lärmbelästigung bewegt sich in der Regel zwischen 26 und 36 Dezibel. Bei ruhigen Stellen eines Filmes kann ein lärmender Lüfter ziemlich nerven. Beim Kauf sollte neben der Angabe der Lautstärke auch die Position des Lüfterausgangs im Gehäuse beachtet werden - denn dort ist es am lautesten. Wenn es im Wohnzimmer nicht viele Möglichkeiten gibt, den Beamer aufzustellen, kann dies ein entscheidendes Detail sein.

Die Ersatzlampen

Achten Sie vor dem Kauf eines Beamer auf die durchschnittliche Lebensdauer und Kosten einer Ersatzbirne. enn diese können recht hoch sein.

Trapez-Korrektur

Bei einer Aufwärtsprojektion entsteht eine Trapezverzerrung des Bildes (Keystone-Effekt), wie im Bild dargestellt. Zur Unterbindung dieses Effektes wird das Objektiv bei den meisten Daten-Videoprojektoren optisch so korrigiert, dass das Bild bei paralleler Projektion in Tischhöhe oberhalb der Tischebene ohne Keystone-Effekt sichtbar ist. Wird der Projektor in Deckenmontage betrieben, wird er aus diesem Grunde auch über Kopf montiert, und das Bild muss elektronisch gedreht werden. Muss man doch einmal schräg projizieren, ist die Korrektur durch das Schrägstellen der Projektionswand die beste Methode. Dafür sind meist Keystonebügel vorhanden. Die in modernen Projektoren integrierte elektronische Trapezkorrektur sollte nur in Ausnahmefällen angewendet werden, weil die Bildqualität beeinträchtigt wird. Es entstehen ähnliche Effekte, wie sie bei der Komprimierung auftreten. Viele Digitalprojektoren projizieren als feste Voreinstellung in einem bestimmten Winkel nach oben, um den Keystone Effekt zu minimieren. Manche Geräte haben zusätzlich eine digitale Keystone Korrektur, d.h. ein Bildprozessor berechnet ein verzerrungsfreies Bild bei der Auf- oder Abwärtsprojektion. Einige wenige Geräte lösen dies optisch (Lens Shift-Funktion). Die automatische vertikale Keystone-Korrektur sorgt für eine optimale Bilddarstellung ohne Verzerrungen, selbst wenn Sie keine Zeit für eine manuelle Bildanpassung haben.

Der Projektionsabstand

Der erforderliche Projektionsabstand ist für gewisse Bildgrößen wichtig. Manche Projektoren benötigen sehr große Abstände und lassen nur in großen Räumen akzeptable Bildgrößen zu. Andere wiederum haben einen sehr kurzen Projektionsabstand. Dies erleichtert unter Umständen die Aufstellung (z.B. auf dem Couchtisch). Ferner sollte ein Zoomobjektiv (entweder Weitwinkel oder Tele-Bereich) vorhanden sein, um bei der Aufstellung und Größenanpassung Spielraum zu gewähren. Die Projektionsabstände sind in der Regel in der Bedienungsanleitung tabellarisch aufgelistet. Hier sollten Sie sich ausgiebig vom Fachhändler beraten lassen

Die Anschlüsse

Die Art und Anzahl der benötigten Anschlüsse hängt vom geplanten Einsatzzweck ab. Hier einiges zur Auswhal : Für Videoprojektion SCART (RGB-tauglich), S-Video, VGA-Anschluß, Composite (Cinch oder BNC), S-Video (Hosiden), YUV für Progressive Scan. Für Hobbyfotografen, die gerne eine Diashow ohne PC durchführen wollen muss man die Speicherkarte der Digicam direkt oder mit Hilfe eines PC-Card-Adapters in den Projektor stecken können.

geschrieben von jomue am 21.03.2011 - 16:14:59 - letzte Bearbeitung am 22.03.2012 - 17:15:21
Tag: kaufberater-beamer
 
 
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